21.09.2019 00:00 - 23:59

Linien RE 1 und RE 9:

Am Samstag, 21. September 2019 fallen alle Züge der Linie RE 9 zwischen Düren und Aachen aufgrund von Bauarbeiten aus und werden durch Busse ersetzt.
Die Züge der Linie RE 1 fahren zu geänderten Zeiten.

Alle Details können Sie dem Baustellenfahrplan entnehmen.

Quelle: Deutsche Bahn

Baustellenfahrplan
21.09.2019 07:00 - 22:55

Linie RB 20:

Am Samstag, 21. September 2019 fallen alle Züge zwischen Düren und Langerwehe aufgrund von Bauarbeiten aus und werden durch Busse ersetzt.

Alle Details können Sie dem Baustellenfahrplan entnehmen.

Quelle: Deutsche Bahn

Baustellenfahrplan
10.09.2019 17:21 - 16.09.2019

Aufgrund eines Rohrbruchs in Titz-Rödingen bleibt die Kroschstraße noch bis zum 16. September gesperrt. Die Buslinie 284 fährt eine Umleitung und kann die Haltestelle "Kroschstraße" nicht bedienen.

weitere Meldungen
07.04.2006
· AVV

Verkehrsverbünde verabschieden in Aachen Resolution gegen Kahlschlag des Bundes im Nahverkehr

Achtung: Nachricht stammt aus dem Archiv

Im Rahmen einer Tagung in Aachen sprachen sich die führenden deutschen Verkehrsverbünde in einer Resolution gegen eine pauschale Kürzung der Regionalisierungsmittel aus, wie sie von der Bundesregierung im Rahmen der Haushaltskonsolidierung geplant ist.

Statt dessen boten sie Ihre Mithilfe bei einer langfristig angelegten Konsolidierungsstrategie an.

Effizienzsteigerung statt Kahlschlag

»Effizienzsteigerung statt Kahlschlag«, so der Tenor des Papiers, das die Überschrift »Mit Bussen und Bahnen die Zukunft gestalten« trägt. Statt pauschaler Kürzungen, die einem Kahlschlag im Öffentlichen Personennahverkehr gleichkämen, müssten die vorhandenen Effizienzpotentiale ausgenutzt werden. Diese bestünden zum einen in der Optimierung der Kosten. Hier könne vor allem durch Wettbewerb und damit verbundene Einsparungen einiges erreicht werden. Zum anderen seien weitere Erlössteigerungen wichtig, um einen höheren Finanzierungsanteil durch Fahrgeldeinnahmen zu erwirken. Dafür müsse man durch Qualitätsverbesserungen und mehr Leistung zusätzliche Fahrgäste gewinnen. Gerade deshalb sei eine pauschale Kürzung absolut kontraproduktiv.

Der Erfolg der Regionalisierung habe seit 1995 zu Fahrgastzuwächsen von rund 30 Prozent (im Schienenverkehr im Aachener Verkehrsverbund sogar + 64 %) geführt. Netzergänzungen, die Modernisierung von Fahrzeugen und Bahnhofsinfrastruktur sowie das Vorantreiben von barrierefreien Zugängen trügen dazu bei, dass der Öffentliche Personennahverkehr den Verkehrszuwachs aufnehmen und seinen Beitrag zu einem leistungsfähigen Verkehrssystem leisten könne. Dies sei für viele Regionen nicht zuletzt ein wichtiger Standortfaktor.

Eine pauschale Mittelkürzung führe mit Sicherheit zu überproportionalen Leistungskürzungen. Damit könne der ÖPNV in der Fläche seine strukturpolitische Bedeutung nur noch eingeschränkt erfüllen. In den Ballungsräumen werde dies dazu führen, dass Mobilität nicht mehr ausreichend aufrecht erhalten werden kann. Zudem müsse bei einer Unterfinanzierung des Angebotes mit außerordentlichen Fahrpreiserhöhungen gerechnet werden. Vor allem einkommensschwächere Gruppen müssten dann einen relativ hohen Teil ihres sowieso knappen Budgets für Mobilität aufwänden. Zuletzt wäre auch eine Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur nicht mehr möglich.

Beteiligt an der Resolution waren der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund, der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart, der Zweckverband Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund, der Hamburger Verkehrsverbund, der Mitteldeutsche Verkehrsverbund, der Verkehrsverbund Oberelbe, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, der Aachener Verkehrsverbund und der Rhein-Main-Verkehrsverbund. Sie sind organisiert im Verwaltungsrat der Verkehrsverbünde und der Aufgabenträger-Organisationen im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Der komplette Resolutionstext steht hier zum Download bereit.

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