18.09.2018
· Presse

Job-Ticket für die Stadtverwaltung Düren - Job-Ticket-Vertrag unterzeichnet

Die Stadt Düren führt das Job-Ticket ein: Dazu wurde am 17. September der Vertrag zwischen der Stadt Düren, der Dürener Kreisbahn und dem Aachener Verkehrsverbund unterzeichnet.

Der Stadtrat in Düren hat die Einführung des Job-Tickets für die Stadtverwaltung im Klimaschutzteilkonzept „Klimafreundliche Mobilität“  festgelegt, denn sie bewirkt direkte Emissionseinsparungen und verbesserte Mobilitätsbedingungen für die Beschäftigten der Stadtverwaltung. Zudem ist auch die Vorbildfunktion der Stadt Düren gegenüber anderen Behörden und Betrieben ein wichtiges Motiv für die Einführung eines Jobtickets.

„Die Stadtverwaltung Düren verfügt am zentralen Verwaltungsstandort mit Rathaus, Bürgerbüro und City-Karree durch den Kaiserplatz als zentralen Busknotenpunkt sowie durch die räumliche Nähe zum Bahnhof über eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr“, sagt Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren. „Neben einer guten Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist für viele Berufstätige der günstige Preis für die öffentlichen Verkehrsmittel das wesentliche Nutzungsargument für einen Umstieg auf den ÖPNV.“

Neben der praktischen Mitnahmeregelung – Job-Ticket-Inhaber haben verbundweit die Möglichkeit, an Werktagen ab 19 Uhr sowie am Wochenende ganztags einen Erwachsenen und drei Kinder unter 15 Jahren kostenlos mitzunehmen – ist gerade für Düren, zwischen Aachen und Köln gelegen, die praktische Erweiterungsmöglichkeit in Richtung Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ein gutes Argument.

„Der neue Job-Ticket-Vertrag stellt ein attraktives Angebot für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs dar und dies insbesondere auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um Dieselfahrverbote und Feinstaubbelastung. Damit soll das Ziel der Verkehrsentlastung - insbesondere unter umweltpolitischen Gesichtspunkten - erreicht werden“, betont Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbundes.

Zur Einführung des Job-Tickets sind aufgrund des hohen Parkplatzdrucks sowie der innerstädtischen Aspekte Klimaschutz und Luftreinhaltung zunächst die Standorte in der Innenstadt vorgesehen. Eine Ausweitung auf weitere Standorte ist aber bei einer positiven Entwicklung denkbar.

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