22.01.2019 - 07.02.2019

Von Dienstag, 22. Januar 2019 bis Donnerstag, 7. Februar 2019 entfällt an einzelnen Tagen der Halt um 0:53 Uhr am Eschweiler Hbf.

Als Ersatz werden Taxis eingesetzt.

Den vollständigen Baustellenfahrplan finden Sie in der PDF-Datei.

Baustellenfahrplan
08.01.2019 01:00 - 31.05.2019

Aufgrund von Kanalbauarbeiten in Monschau kommt es zu einer Änderung im Busverkehr. Die Linie 84 wird ab dem 8. Januar bis voraussichtlich zum 31. Mai umgeleitet und kann die Haltestelle Burghotel nicht anfahren. Die Haltestelle Parkhaus dient als Ersatz.

28.01.2019 08:00 - 23.04.2019 23:56

Linie N8:

Ab Montag, 28. Januar 2019, 8:00 Uhr wird die Haltestelle Geschwister-Scholl-Gymnasium Fahrtrichtung Aachen Bushof aufgrund von Bauarbeiten um 50 Meter vor das Haus Stolberger Straße 217 vorverlegt.

Quelle: ASEAG

weitere Meldungen
09.05.2018
· Presse

Fahrgastzahlen im AVV auf weiterhin hohem Niveau - Neues Angebot für Azubis ab Sommer

In 2017 waren im Aachener Verkehrsverbund (AVV) 107,1 Millionen Fahrgäste in Bussen und Bahnen unterwegs. Damit bewegen sich die Fahrgastzahlen wie im Vorjahr auf einem weiterhin hohen Niveau. Die Fahrgeldeinnahmen stiegen um 2,07 % bzw. 2 Mio. Euro auf 99,7 Mio. Euro.

Besonders erfreulich: War der sogenannte Bartarif (Einzel-, 4Fahrten- und Tages-Tickets) in den letzten Jahren rückläufig, konnten in 2017 Fahrgäste und Einnahmen gesteigert werden. Wurden 2016 knapp 5,9 Mio. Tickets in diesem Segment verkauft, freuen sich der AVV und seine Verkehrsunternehmen in 2017 über 6,1 Mio. verkaufte Tickets im Bartarif – ein Plus von 1,74 %. Für den größten Zuwachs sorgt das pauschale Anschluss-Ticket, mit dem Zeitkarteninhaber den Geltungsbereich ihres Tickets erweitern können. Mit knapp 43.000 Stück wurden fast doppelt so viele Tickets verkauft wie im Vorjahr.

„Mit dem Anschluss-Ticket AVV und dem EinfachWeiterTicket bieten wir Produkte zu einem pauschalen Preis an, mit dem der Zeitkarteninhaber den Geltungsbereich seiner Karte auf das gesamte Verbundgebiet beziehungsweise die Nachbarverbünde VRR und VRS ausdehnen kann. Die steigenden Verkaufszahlen zeigen, dass die Fahrgäste einfache und verständliche Tarife wünschen und wir mit den neuen Angeboten auf dem richtigen Weg sind“, so AVV-Geschäftsführer Hans-Peter Geulen.

Die in den letzten Jahren ständig gestiegenen Absatzzahlen bei den Zeitkarten sind in 2017 leicht rückläufig. Fahrgäste unternahmen im letzten Jahr 98,9 Mio. Fahrten mit AVV-Zeitkarten.

Die Verkaufszahlen des Mobil-Tickets, das für Bezieher von Transferleistungen zu einem deutlich vergünstigten Preis angeboten wird, sowie des Semester-Tickets sind in 2017 nicht mehr so kräftig gestiegen, wie in den letzten Jahren. Es konnten aber nochmals 1,9 % mehr Semester-Tickets ausgegeben werden als in 2016, so dass im AVV derzeit rund 60.000 Studierende ein Semester-Ticket besitzen. Das Mobil-Ticket nutzten in 2017 monatlich knapp 24.500 Personen.

Neue Angebote für Auszubildende

Insbesondere im Ausbildungsverkehr sind zum einen aufgrund rückläufiger Schülerzahlen sowie zum anderen unzureichender Angebote für Auszubildende aufgrund der Dreiecksbeziehung von Wohn-, Ausbildungs- und Schulstandort sinkende Absatzzahlen im Segment der Zeitkarten zu verzeichnen. Da Auszubildende zunehmend längere Reiseweiten zurücklegen und bisher kein preislich attraktives, verbundweit gültiges Angebot wie für Schüler oder Studierende existiert, ist das bestehende preisstufengebundene Angebot insbesondere für weite Relationen oftmals unattraktiv. Dem begegnet der AVV mit der Einführung eines verbundweit gültigen Monats-Abonnements für 62,00 Euro sowie der Einführung einer ebenfalls verbundweit gültigen Monatskarte für Auszubildende für 72,00 Euro zum 1. August 2018.

Zudem arbeiten die Verkehrsverbünde in NRW mit Unterstützung der Landesregierung gemeinsam an einem landesweiten Ergänzungsticket für Auszubildende.

Nachdem der AVV somit für Schüler, Studierende, Auszubildende sowie mit dem Job-Ticket für Pendler attraktive, verbundweit gültige Tickets anbietet, sollen künftig weitere Nutzergruppen von solchen Angeboten profitieren. Der AVV und die Verkehrsunternehmen arbeiten derzeit an einer weiteren Vereinfachung der Tarife. „Die Digitalisierung eröffnet uns die große Chance, die Attraktivität des Nahverkehrs zu steigern und weitere Fahrgäste zu gewinnen“, so Hans-Peter Geulen. „Wir haben in 2017 bereits unser Auskunftssystem um multimodale Angebote und Echtzeit-Fahrplandaten erweitert sowie mit der Einführung des elektronischen Ticketings einen ersten Schritt hin zur Digitalisierung des Vertriebs gemacht, künftig werden wir mit einer einheitlichen Vertriebsplattform Auskunft und Vertrieb zusammenführen – ohne bisherige angestammte Vertriebswege zu vernachlässigen.“

Neues EinfachWeiterTicket übertrifft die Erwartungen

Das im Januar 2017 neu eingeführte EinfachWeiterTicket hat die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen: Im Laufe des ersten Jahres wurden insgesamt 1,2 Mio. Tickets verkauft.  „Mit diesem guten Start sind wir sehr zufrieden“, so Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer von AVV und Nahverkehr Rheinland (NVR). „Es freut uns, dass dieses neue Ticket von den Fahrgästen so gut angenommen wird. Dies ist ein gelungenes Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsverbünden in NRW.“

Derzeit erleichtert das EinfachWeiterTicket den tariflichen Übergang zwischen AVV, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). An der Ausweitung nach Westfalen für eine dann landesweite Gültigkeit wird gearbeitet. Mit dem neuen Ticket ist die Nutzung des Nahverkehrs deutlich einfacher: Es ist nun möglich, den Gültigkeitsbereich des eigenen Zeittickets, etwa eines Monats- oder Job-Tickets, per pauschalem Anschlussticket zu einem attraktiven Preis auf die Nachbarverbünde für eine Fahrt auszudehnen.

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