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Nur am Mittwoch, 27. September 2017, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr wird die Neustraße aufgrund von Bauarbeiten gesperrt.

Anstelle der aufgehobenen Haltestelle Breinig Denkmal in der Neustraße wird die gleichnamige Haltestelle in der Wilhelm-Pitz-Straße angefahren.
Die Haltestelle Breinig Kirche muß ersatzlos aufgehoben werden.
Ab Montag, 25. September 2017, 8:00 Uhr werden die Haltestellen Ronheide aufgrund von Bauarbeiten verlegt:

In Fahrtrichtung Aachen auf den Brüsseler Ring gegenüber von Haus Nr. 5a und in Fahrtrichtung Preuswald vor Haus Nr. 5a.
Ab Montag, 25. September 2017, 8:00 Uhr wird die Haltestelle Parkstraße Fahrtrichtung Jülicher Straße aufgrund von Bauarbeiten um ca. 45 Meter vor die Häuser 175-181 verlegt.

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22.02.2012

Schwimmen im Jugendstilambiente

Achtung: Nachricht stammt aus dem Archiv

Jetzt beginnt die Fastenzeit, für viele ein Grund, gesünder zu leben und mehr Sport zu treiben. Wir haben da für Sie einen ganz speziellen Tipp: Die Elisabethschwimmhalle - ein ganz besonderes Kleinod, mitten in Aachen gelegen und sehr gut mit Bus und Bahn erreichbar.

Mitten in Aachen liegt sie, nicht weit vom Elisenbrunnen entfernt und ist letztes Jahr 100 Jahre alt geworden. Die Elisabethhalle ist eines der wenigen noch erhaltenen Jugendstilbäder in Deutschland. Die Schwimmhalle hat Stil und ist ein Wahrzeichen Aachens, dessen Einzigartigkeit sich im Inneren verbirgt. Hier spürt der Gast die Ruhe vergangener Zeiten und kann sich dem Stress des Alltags komplett entziehen, er taucht in eine andere Welt ein und in dem klassischen Jugendstilambiente verliert sich die Hektik.

Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts hatte das Baden neben seiner gesundheitlichen Wirkungen auch eine gesellschaftliche Funktion und war zu Zeiten der Industrialisierung zu einer neuen »Mode« geworden. Nicht nur der Kurgäste wegen, sondern auch um der gestiegenen Bevölkerungszahl in Aachen Rechnung zu tragen, wurden immer mehr Bäder errichtet. So kam es, dass im Jahre 1908 mit den Bauarbeiten der Elisabethhalle begonnen wurde, die schließlich im Juli 1911 eröffnet wurde.

Neben zwei Schwimmhallen, einer großen für die Männer und einer kleinen Halle für die Frauen, entstand auch eine Wannenabteilung, welche von der Bevölkerung damals rege genutzt wurde - hatten schließlich noch nicht alle Wohnungen damals eine Badewanne oder Dusche.

Nachdem die Schwimmhalle zwei Weltkriege überstand und teilweise auch zu einem Luftschutzbunker zweckentfremdet wurde, erstrahlt sie nach den fünfmonatigen Sanierungsarbeiten im letzten Sommer in neuem Glanz.

Die Restaurierung konnte pünktlich zum 100. Jubiläum beendet werden. Bei dieser wurde sehr viel Wert darauf gelegt, die alte, kühle Eleganz der Halle beizubehalten. Mit viel Liebe zum Detail orientierte man sich stark an dem historischen Vorbild. So ist die Elisabethhalle eines der letzten noch verbliebenen Jugendstilbädern der wilhelminischen Zeit und ist nun in der ursprünglichsten Form seit langem wieder für Besucher geöffnet.

  • Öffnungszeiten und Entrittspreise unter www.aachen.de.
  • Anreise: Wenige Schritte Fußweg von der Haltestelle »Elisenbrunnen« entfernt.

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