13.09.2023

Neue Aufzüge für Aachen und Erkelenz

Ein Aufzug im Aachener Hauptbahnhof

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt mit dem XXL-Austausch von insgesamt sieben Aufzügen in Aachen und Erkelenz. Bis 2025 sollen die letzten Aufzüge ausgetauscht sein. Alle Aufzüge sind mit dem Ferndiagnosetool „ADAM“ ausgestattet.

Allein im Aachener Hauptbahnhof profitieren rund 25.000 Reisende täglich von modernen und komfortablen Aufzügen. Insgesamt investiert die DB mit Bundesmitteln rund 3,2 Millionen Euro in die zuverlässige Aufzugstechnik.

In der vergangenen Woche starteten die Arbeiten am Aachener Hauptbahnhof. Hier erneuert die DB insgesamt vier Aufzüge. Los geht es mit dem Aufzug an Gleis 2/3: Aktuell läuft die Einrichtung der Baustelle. Nach der Demontage des bisherigen Aufzugs beginnt die eigentliche Erneuerung mit dem Einbau des Schachtgerüsts. Sobald das Schachtgerüst eingebaut worden ist, wird der Fahrkorb installiert. Nach der technischen Abnahme wird der Aufzug voraussichtlich im 1. Quartal 2024 für die Reisenden freigegeben.

Für die Dauer der Modernisierung ist der Bahnsteig zu den Gleisen 2/3 nicht barrierefrei erreichbar. Reisende können alternativ den Bahnhof Aachen-Rothe Erde ansteuern, um barrierefrei an den Bahnsteig zu gelangen.

Bis zum Jahr 2025 tauscht die DB die weiteren Aufzüge zu den Gleisen 1, 6/7 sowie 8/9 aus. Insgesamt investiert die DB mit Bundesmitteln rund 1,7 Millionen Euro in den Aufzugstausch am Aachener Hauptbahnhof.

Auch der Bahnhof Aachen-Schanz erhält moderne Aufzugstechnik: In dieser Woche beginnt der Aufzugstausch an den beiden Aufzügen (Gleis 1 und Gleis 2). Insgesamt investiert die DB rund eine Million Euro in die neue Technik. Die Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2024 geplant. Für einen stufenfreien Zugang können Reisende alternativ den Bahnhof Aachen-Rothe Erde anfahren.

In Erkelenz sind die Planungen für den Aufzugstausch kurz vor dem Abschluss. Anfang Oktober starten die Bauarbeiten für den Aufzug an Gleis 1. Voraussichtlich im 2. Quartal 2024 sind die Arbeiten und Abnahmen abgeschlossen. Rund eine halbe Million Euro investiert die DB in die moderne Aufzugstechnik. Für einen stufenfreien Zugang zu den Bahnsteigen stehen die Haltepunkte Brachelen und Wickrath zur Verfügung.

Schnellere Instandsetzung dank Ferndiagnose

Die neuen Aufzüge sind – genauso wie die vorherigen – mit dem Diagnosetool ADAM (Ausbau Digitalisierung Anlagenmanagement) ausgestattet, d.h. sie können Störungen automatisiert melden. Ein Tool erfasst permanent den Zustand der Aufzüge und übermittelt diese Daten an die Betriebszentrale. Störungen werden durch die eingebauten Sensoren sofort gemeldet. So können Mitarbeiter die Reparatur schneller beauftragen und Ausfälle zügiger beheben. Aufzüge und auch Fahrtreppen stehen so schneller wieder für Kunden zur Verfügung, Reparaturen erfolgen zügiger. Zudem können die Reisenden selbst den Status der Aufzüge vor Reiseantritt auf www.bahnhof.de oder in der App „Bahnhof live“ prüfen.

Die Deutsche Bahn betreibt rund 2.500 Personenaufzüge und rund 1.010 Fahrtreppen an deutschlandweit 5.700 Bahnhöfen. 2021 liefen Aufzüge und Fahrtreppen rund 98 % der Zeit störungsfrei.