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Aufgrund von Arbeiten an Lärmschutzanlagen kommt es in den Nächten 27./28.11.2017 bis 30.11./1.12. 2017 zwischen Düren und Langerwehe bzw.
Aachen Hbf zu Zug- bzw. Teilausfällen und Fahrplanabweichungen auf der Linie RB 20.

Den Baustellenfahrplan finden Sie in der verlinkten PDF-Datei.

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Aufgrund von Arbeiten an Lärmschutzanlagen kommt es in den Nächten 27./28.11.2017 bis 30.11./1.12.2017 zwischen Düren und Langerwehe bzw. Aachen zu einzelnen Zugausfällen und Fahrplanabweichungen bei der Linie RE 1.
Als Ersatz verkehren Busse.

Den Baustellenfahrplan können sie als PDF-Datei herunterladen.

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Aufgrund einer Brückenprüfung kommt es am 20. November 2017 bei der Euregiobahn zwischen Eschweiler-Weisweiler und Stolberg/Aachen und in Gegenrichtung zu einzelnen Zugausfällen. Als Ersatz verkehren Busse.
Details entnehmen Sie bitte der angehängten PDF.

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21.09.2015

1.Klasse-Plätze in der S-Bahn werden kaum beansprucht

Achtung: Nachricht stammt aus dem Archiv

Eine S-Bahn im Bahnhof Düren
Zur Erhöhung der Sitzplatzkapazität plant NVR in einem Pilotversuch ab Dezember die Freigabe der 1. Klasse in den Linien S 12, 13 und 19 für alle Fahrgäste.

Zur Erhöhung der Sitzplatzkapazität plant NVR die Freigabe der 1. Klasse in den Linien S 12, 13 und 19 für alle Fahrgäste. Ein einjähriger Pilotversuch startet Mitte Dezember.

Der Nahverkehr Rheinland beabsichtigt im Rahmen eines Pilotversuches, die 1. Klasse in den S-Bahn-Linien S 12 (Düren – Au), S 13 (Horrem – Troisdorf) und S 19 (Horrem/Köln-Ehrenfeld – Hennef) für alle Fahrgäste freizugeben. Der NVR-Hauptausschuss hat in seiner heutigen Sitzung grünes Licht für eine einjährige Testphase ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember gegeben. Diese Empfehlung muss jedoch noch von der NVR-Verbandsversammlung am 2. Oktober bestätigt werden.

Die S-Bahn Köln erlebt in den vergangenen Jahren einen jährlichen Fahrgastzuwachs von rund fünf Prozent. Dies hat zur Folge, dass die Kapazitäten im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr nicht mehr ausreichen. Alleine im Kölner Hauptbahnhof steigen täglich fast 60.000 Fahrgäste in die S-Bahnlinien ein und aus. Durch das prognostizierte Bevölkerungswachstum ist weiterhin mit einer steigenden Nachfrage zu rechnen. Der Einsatz von Fahrzeugen mit höherer Kapazität ist jedoch erst nach Auslaufen des aktuellen Verkehrsvertrages im Jahr 2023 möglich. Zudem verhindert die überlastete Infrastruktur eine weitere Taktverdichtung.

Studie besagt: Sieben von acht Sitzplätzen in der 1. Klasse bleiben leer

Vor diesem Hintergrund haben NVR und VRS das Braunschweiger Verkehrsforschungsinstitut WVI mit einer Kundenbefragung beauftragt und prüfen lassen, ob als kurzfristige Entlastungsmaßnahme die 1. Klasse auch für Fahrgäste mit 2. Klasse-Fahrausweis freigegeben werden kann. Dabei wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, wie hoch die tatsächliche Auslastung der 1. Klasse-Abteile mit Fahrgästen ist, die auch im Besitz eines 1. Klasse-Fahrscheins sind. Die Auswertung ergab, dass hochgerechnet jährlich weniger als ein Fahrgast pro Abteil die 1. Klasse auch tatsächlich nutzt – das heißt, sieben von acht Sitzplätzen bleiben leer. Eine Freigabe der 1. Klasse würde somit insbesondere in der Hauptverkehrszeit zu einer spürbaren Entlastung führen und je nach Zuglänge die Bereitstellung von 12 bis 26 zusätzlichen Sitzplätzen für die Fahrgäste der 2. Klasse ermöglichen.

„Die insbesondere im Berufsverkehr bereitgestellten Kapazitäten in der 2. Klasse sind bei weitem nicht mehr ausreichend. Die Freigabe der 1. Klasse ist daher eine kurzfristige und effektive Lösung, um für Entlastung in den Fahrzeugen zu sorgen. Daher sprechen wir uns für einen einjährigen Pilotversuch aus und planen, ab dem kommenden Jahr die 1. Klasse-Abteile der Linien S 12, S 13 und S 19 für alle Fahrgäste freizugeben. Die anderen S-Bahnlinien sowie alle RE- und RB-Linien sind davon nicht betroffen“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek. In anderen Großstädten wie Hamburg und München seien bereits seit vielen Jahren keine 1. Klassen-Abteile in den S-Bahnen mehr vorhanden. „Wir hoffen, dass wir durch die steigende Sitzplatzverfügbarkeit die Kundenzufriedenheit steigern können. Mittelfristig wird uns allerdings nur der dringend benötigte Ausbau der Schieneninfrastruktur weiterhelfen, um den weiterhin steigenden Kapazitätsanforderungen gerecht zu werden“, so Heiko Sedlaczek.  

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