16.09.2019 14:28 - 27.09.2019

Aufgrund der Sanierung des Bahnüberganges Jakobwüllesheim und Rommelsheim muss die Buslinie 298 vom 16. bis zum 27. September eine Umleitung fahren. Die Haltestellen "Abzweig Burg Bubenheim" und "Bubenheim" können nicht bedient werden. Ersatzhaltestellen werden zu Beginn der Jakobusstraße aufgestellt.
16.09.2019 14:21 - 17.09.2019

Aufgrund des Korneliusmarktes in Rödingen können die Haltestellen "Markt", "Schmid", "Abzweig Bettenhoven (nur in Richtung Jackerath)am 16. und 17. September nicht bedient werden, da der Markt gesperrt wird.
21.09.2019 00:00 - 23:59

Linien RE 1 und RE 9:

Am Samstag, 21. September 2019 fallen alle Züge der Linie RE 9 zwischen Düren und Aachen aufgrund von Bauarbeiten aus und werden durch Busse ersetzt.
Die Züge der Linie RE 1 fahren zu geänderten Zeiten.

Alle Details können Sie dem Baustellenfahrplan entnehmen.

Quelle: Deutsche Bahn

Baustellenfahrplan

weitere Meldungen
10.10.2017

ErkaBus bald elektrisch?

Achtung: Nachricht stammt aus dem Archiv

Der ErkaBus in Erkelenz
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum elektrischen ErkaBus liegen jetzt vor.

Lohnt sich ein elektrisch angetriebener ErkaBus? Welche Rahmenbedingungen und Einsatzzeiten sind ideal für den emissionsfreien Betrieb? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert jetzt eine Machbarkeitsstudie.

Die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit gut 10.000 Euro unterstützten Projekts liegen nun vor. Grundlagen für die von „ebusplan“ angefertigte Studie waren unter anderem Routenverlauf und Streckeneigenschaften sowie die Anzahl von Fahrgästen der ErkaBus-Linie. Nach Abstimmung mit den verantwortlichen Fachleuten der west kamen zwei Fahrzeugtypen in Betracht: Ein Minibus und ein Midibus.

Ein elektrischer Minibus ist für den jetzigen Einsatz in Erkelenz der Favorit: Dabei handelt es sich um einen rein elektrisch betriebenen Bus für bis maximal 20 Fahrgäste. Dafür sind beispielsweise durch Spezialbetriebe umgerüstete Mercedes-Benz Sprinter ideal geeignet. Auch die nötige Ladeinfrastruktur - entweder an Ladepunkten mit 22 Kilowatt für das normale Laden oder mit 44 Kilowatt als Schnellladesäule - sei nach Rücksprache mit Experten mit geringem Aufwand realisierbar.

Ein sogenannter Midibus hingegen ist unter dem Strich erheblich teurer. Den beiden Vorteilen – größere Fahrgastkapazität und Batteriekapazität von bis zu 180 Kilowattstunden zum Minibus – stünde nicht nur eine wesentlich höhere Anfangsinvestition gegenüber. Denn der Midibus ist in der Gesamtbetrachtung erheblich teurer: Dazu zählt die Wartung oder auch die Investition in Ladepunkte mit zum Beispiel 120 Kilowatt Leistung sowie der höhere Stromverbrauch der deutlich schwereren Fahrzeuge.

Für die nach derzeitigem Stand der Technik noch nötige Nachladezeit für einen elektrischen Mercedes Sprinter könne ein herkömmlich betriebenes, nichtelektrisches Fahrzeug einspringen. Ein weiterer Vorteil: Der Sprinter ist bei der west eine bekannte Fahrzeugplattform, die in den Nahverkehrsangeboten MultiBus und StadtBus eingesetzt wird. Der Midibus sei hingegen ein völlig neuer Bustyp, mit dem man die west bisher noch keine Erfahrungen sammeln konnte.

Auf Grundlage der Ergebnisse der Studie plant die west in der zweiten Hälfte 2018 die Anschaffung eines elektrischen Minibusses für den Einsatz in Erkelenz. Ziel ist eine elektrische Laufleistung von bis zu 210 Kilometern täglich. Insbesondere die Umwelt wird profitieren, es werden beispielsweise über 18 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr gegenüber der Lösung mit Verbrennungsmotor eingespart. Damit wird Erkelenz die erste Stadt im Kreis Heinsberg mit einem elektrifizierten innerstädtischen Busverkehr sein.

Zurück