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23.11.2019 04:00 - 22.12.2019

Aufgrund des Weihnachtsmarktes in Monschau kommt es zur Verlegung der Haltestellen H1 und H2 zu den Haltestellen H3 und H4. Die Linien 66 und 82 fahren daher freitags von 9.30 Uhr bis 20.00 Uhr ab dem 23. November 2019 bis zum 22. Dezember 2019 abweichend ab Haltestelle H4 und die Linien 84 und 85 fahren abweichend ab Haltestelle H3 ab. Als Ersatz halten die Linien samstags von 10.00 Uhr bis sonntags um 20.00 Uhr abweichend an den Ersatzhaltestellen auf der Bundesstraße B258. Diese Anordnung gilt nicht am 24. November 2019, da der Weihnachtsmarkt an diesem Tag geschlossen ist.

07.12.2019 - 09.12.2019 01:00

Linie RB 20:

Von Samstag, 7. Dezember 2019 bis Montag, 9. Dezember 2019, 1:00 Uhr fallen alle Züge zwischen Aachen Hbf und Stolberg Hbf aus und werden durch Busse ersetzt.
Zwischen Stolberg Altstadt und Düren wird ein Pendelverkehr eingerichtet.

Alle Details können Sie den Baustellenfahrplänen entnehmen.

Quelle: Deutsche Bahn

Pendelverkehr
Baustellenfahrplan
07.12.2019 - 09.12.2019 04:00

Linien S 13 und S 19:

Von Samstag, 7. Dezember 2019 bis Montag, 9. Dezember 2019 fallen einzelne Züge zwischen Aachen Hbf und Düren aus und werden durch Busse ersetzt.

Alle Details können Sie dem Baustellenfahrplan entnehmen.

Quelle: Deutsche Bahn

Baustellenfahrplan

weitere Meldungen
15.07.2019
· Fahrplan Nahverkehr Rheinland

Eifel-Bördebahn fährt ab Dezember auch werktags

Spatenstich zum Ausbau der Eifel-Bördebahn
Feierlicher Spatenstich zum Ausbau der Eifel-Bördebahn.

Mit den Bauarbeiten an der Bördebahnstrecke zwischen Euskirchen und Düren ist die Rurtalbahn voll im Zeitplan, so dass der „Vorlaufbetrieb“ wie vorgesehen mit dem Fahrplanwechsel im Dezember aufgenommen werden kann.

Das bedeutet: Ab Mitte Dezember fährt die Bahn nicht mehr nur am Wochenende, sondern auch werktags. Bis dahin ist noch viel zu tun, denn entlang der Strecke stehen noch Bauarbeiten an. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich am 15. Juli die beiden Landräte Wolfgang Spelthahn (Düren) und Günter Rosenke (Euskirchen) mit Heiko Sedlaczek vom Nahverkehr Rheinland, Bürgermeistern, Ortsvorstehern sowie mit den Vertretern der Rurtalbahn, der Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren und des AVV am Bahnübergang in Bubenheim.

Die Gesamtsumme der Investitionen beläuft sich auf etwa 15,5 Millionen Euro. „Wir freuen uns, dass wir heute einen ersten Förderbescheid über knapp 6,5 Millionen Euro übergeben können“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek. „In den kommenden Wochen werden wir weitere Gelder bereitstellen können, so dass der NVR den Ausbau der Bördebahn mit insgesamt knapp zehn Millionen Euro fördern wird.“

Aus Euskirchener Sicht sagt Landrat Rosenke: „Für uns kann diese neue und regelmäßige Bahnverbindung gar nicht hoch genug bewertet werden.“ Denn die Strecke verbindet nicht nur die beiden Kreisstädte Euskirchen und Düren, sie sei darüber hinaus eine wichtige Achse zwischen den Bahnstrecken Köln – Aachen, Köln – Trier und Bonn – Euskirchen – Bad Münstereifel. Rosenke: „Jetzt haben wir endlich den missing link, die bisher fehlende Verbindung, die das Eisenbahnnetz unserer Heimat sinnvoll komplettiert.“

Auch Landrat Wolfgang Spelthahn weiß das Streckennetz für den Kreis Düren zu schätzen: "Die Reaktivierung der Bördebahn ist ein wichtiger Teil unserer Mobilitätsstrategie. Die Verbindung von Düren nach Euskirchen bringt für die Menschen im Kreis Düren eine weitere Verbesserung, vor allem mit Blick auf unsere Wachstumsinitiative, durch die in den nächsten Jahren Tausende neue Einwohner für den Kreis Düren begeistert werden sollen. Für sie ist es enorm wichtig, gute Bedingungen im Öffentlichen Nahverkehr vorzufinden. Der ÖPNV ist ein wesentlicher Standortfaktor."

Die vor 155 Jahren in Betrieb genommene Bördebahn ist gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt worden. Ernsthafte Reaktivierungspläne für die rund 30 Kilometer lange Strecke zwischen Euskirchen und Düren gibt es seit 2002. Neben der Nutzung für den Güterverkehr wurden auch bald wieder Personenzüge eingesetzt, zunächst mit großer ehrenamtlicher Unterstützung. Seit der Landesgartenschau in Zülpich (2014) fahren diese Züge an den Wochenenden und an Feiertagen planmäßig.

Mit dem „Vorlaufbetrieb“ ab Dezember 2019 folgt nun der nächste große Meilenstein. Ab diesem Zeitpunkt fährt die Eifel-Bördebahn täglich, und zwar in etwa alle zwei Stunden bei sechs Fahrtenpaaren pro Tag. Vorab sind noch Bauarbeiten an der Infrastruktur erforderlich: So muss der „Gleiskörper“ auf einer Länge von 6,5 Kilometern „ertüchtigt“, acht Straßenkreuzungen müssen gesichert werden. Eine signalgeführte Einfahrt in den Bahnhof Düren muss eingerichtet, die Bahnsteige in Binsfeld, Rommelsheim und Jakobwüllesheim müssen erneuert werden. Der Bahnsteig in Vettweiß folgt im Jahr 2020, ebenso wie der neue Haltepunkt in Elsig. Darüber hinaus wird es Haltestellen in Zülpich und Nemmenich geben.

Der nächste – und letzte – Schritt nach dem Vorlaufbetrieb ist der Vollausbau der Strecke mit dem Stundentakt, in Abhängigkeit vom Infrastrukturausbau und dem eingesetzten Fahrzeug weiteren Haltestellen in Distelrath, Ülpenich, Dürscheven und Euskirchen-West sowie einer Fahrtdauer von angestrebten 34 Minuten zwischen Euskirchen und Düren.

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