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Von Montag, 29. Mai 2017 bis Donnerstag, 8. Juni 2017 fallen zahlreiche Züge der Linie RB 20 aufgrund von Bauarbeiten zwischen Düren und Langerwehe aus.
Als Ersatz werden Busse eingesetzt.
Den Baustellenfahrplan können Sie im PDF-Format herunterladen.

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Aufgrund einer Veranstaltung fallen einzelne Züge der Linie RB 20 am Sonntag, 2. Juli 2017 zwischen Alsdorf-Poststraße und Stolberg (Rheinl) Hbf und in der Gegenrichtung aus. Als Ersatz verkehren zwischen Alsdorf-Annapark und Stolberg Hbf Busse. Die Details hierzu entnehmen Sie bitte dem angehängten Fahrplan.

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Aufgrund von Arbeiten an Lärmschutzanlagen kommt es in den Nächten 12./13.6.2017 bis 17./18.6.2017 zwischen Düren und Langerwehe/Aachen Hbf und in der Gegenrichtung zu einzelnen Zugausfällen bei der Linie RE 1. Als Ersatz verkehren Busse. Die Details entnehmen Sie bitte der PDF-Datei.

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12.09.2013
· AVV

Deutschland-Tag des Nahverkehrs - Sanierungsstau bei Bus und Bahn beklagt

Achtung: Nachricht stammt aus dem Archiv

Deutschlands Infrastruktur bröckelt: Auch bei Bussen und Bahnen hat die Sanierung von Anlagen, Fahrzeugen und Technik erhebliche Verspätung, weil das Geld nicht reicht. Der ÖPNV in Deutschland befördert rund 30 Millionen Fahrgäste täglich, Tendenz steigend. Doch ihm fehlen bereits jetzt mehr als drei Milliarden Euro, um die Infrastrukturen wieder fit zu machen.

Darauf machen heute bundesweit 30 Verkehrsunternehmen und Verbünde aufmerksam. An diesem »Deutschland-Tag des Nahverkehrs« beteiligt sich auch der AVV mit den verbundangehörigen Verkehrsunternehmen.

Der Aktionstag, ins Leben gerufen von der Infrastrukturinitiative »Damit Deutschland vorne bleibt« und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), zeigt, dass der Sanierungsbedarf im Nahverkehr kein lokales Problem ist, sondern ein bundesweites: Überall in der Republik stehen Aufzüge und Rolltreppen still, müssen Bahnhöfe, Haltestellen, Fahrzeuge und technische Einrichtungen dringend erneuert werden.

Auch im Bereich des AVV stehen seit langem eine Vielzahl von Projekten an, deren Realisierung nur mit finanzieller Unterstützung von Bund und Land machbar sind.

Schiene

Schnelle Reise- und Transportzeiten sind auf der Schiene eine Grundvoraussetzung für ein konkurrenzfähiges Angebot. Die Aachener Region fordert daher seit vielen Jahren ein drittes durchgehendes Gleis auf dem Abschnitt Aachen – Düren, wodurch eine Entmischung der unterschiedlichen Verkehrsarten möglich wäre und die Zuverlässigkeit im Personenverkehr deutlich erhöht werden könnte. Darüber hinaus sind Netzschlüsse zu den Niederlanden zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Nahverkehrs von hoher Bedeutung. Der Netzschluss zwischen Aachen und Heerlen soll der Durchbindung der IC-Linie über Heerlen hinaus nach Aachen dienen. Der Netzschluss zwischen Kerkrade und Richterich dient der Fortführung der in Kerkrade endenden Linie bis Aachen Hbf (Avantislinie). Darüber hinaus stehen seit vielen Jahren eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen an, die für das Gesamtsystem Schiene von besonderer Bedeutung sind.

Bus

Im Busverkehr ist der weitere Ausbau der Infrastruktur für eine barrierefreie Nutzung zwingend erforderlich. Dies betrifft sowohl den Ausbau der Haltestellenbereiche für einen höhengleichen Zustieg als auch die Ergänzung bzw. Modernisierung der Fahrgastinformationsanlagen, deren Auskunftsqualität durch den Einsatz neuer Technologien erheblich verbessert wurde. Darüber hinaus sind insbesondere im Stadtgebiet Aachen Maßnahmen zur Beschleunigung des Busverkehrs umzusetzen.

Lokale Unterschiede, gemeinsame Probleme: Appell an Bund und Länder

30 Verkehrsunternehmen und Verbünde aus dem gesamten Bundesgebiet appellieren heute, zehn Tage vor der Bundestagswahl, im Rahmen des Deutschland-Tags an Bund und Länder, die zukünftige Finanzierung des ÖPNV vor allem für die Sanierung und Erneuerung der Infrastruktur zu sichern. So unterschiedlich die lokalen Situationen auch sind, am Ende fehlen allen Kommunen und ihren Nahverkehrsunternehmen finanzielle Mittel, um die Infrastruktur zu sanieren. Denn die Gelder, die der Bund den Ländern für Investitionen in den ÖPNV gewährt, reichen seit Jahren nicht aus: Eine umfangreiche Finanzierungsstudie des VDV zusammen mit 13 Bundesländern und dem Deutschen Städtetag hatte ergeben, dass statt der jährlich rund 1,6 Milliarden Euro mindestens 1,9 Milliarden zur Verfügung stehen müssten. Auch die meisten Länder müssen nach Ansicht des VDV und seiner Mitglieder mehr landeseigene Gelder in die Instandhaltung und den Ausbau des kommunalen ÖPNV investieren. Die Kommunen und ihren Verkehrsunternehmen können diesen Sanierungsbedarf aus eigenen Mitteln nicht bewältigen.

Mit Informationsveranstaltungen und Pressekonferenzen beleuchten die einzelnen ÖPNV-Vertreter deshalb heute die konkrete Situation und ihre Probleme vor Ort und weisen mit der konzertierten Aktion auf die Verantwortung der Bundesregierung - aber auch der Länder hin - eine ausreichende und angemessene ÖPNV-Finanzierung langfristig sicherzustellen.

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