06.12.2018

Bei der ASEAG geht’s den Stickoxiden an den Kragen

Einbau der SCRT-Filter
Emmo Kuhn und sein Team rüsten 98 Busse der roten Flotte mit SCRT-Filter um. © ASEAG / Paul Heesel

Bei der ASEAG läuft die Umrüstung: 98 Diesel-Busse bekommen moderne Filtersysteme. Zudem werden 48 neue Euro-6-Busse alte Fahrzeuge ersetzen, die nicht umgerüstet werden können. Das bedeutet: 88 Prozent weniger Stickoxide jährlich.

In der ASEAG-Werkstatt in Aachen haben Emmo Kuhn und sein Team mittlerweile 18 Diesel-Busse umgerüstet. Bis März 2019 werden sie 98 Busse mit modernen SCRT-Anlagen ausstatten. Diese Systeme filtern Stickoxide, Feinstaub und Partikel aus den Abgasen. Wissenschaftliche Tests im Auftrag der ASEAG zeigen, dass die umgerüsteten Busse die Grenzwerte auch im realen Linienbetrieb einhalten. Der Einbau der modernen SCRT-Anlagen wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit rund 700.000 Euro gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro.

Zusätzlich kauft die ASEAG 48 neue umweltfreundliche Euro-6-Dieselbusse, die 2019 und 2020 geliefert werden. Dann wird die ASEAG-Flotte jährlich nur noch 14 Tonnen Stickoxide produzieren. Bisher sind es noch rund 114 Tonnen.  Beim Thema Elektromobilität bleibt die ASEAG ebenfalls am Ball. Neben den bereits bestellten 14 batteriebetriebenen Bussen sind Förderanträge für zwölf weitere Elektrobusse unterwegs.

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