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Ab Mittwoch den 22.03.17 Dienstbeginn bis 25.03.17 Betriebsende kann wegen Verlegung einer Fernwärmeleitungen die Holzapfelstraße Doveren nicht befahren werden
Benutzen Sie bitte als Ersatz die Haltestelle Provinzialstraße der Linie 402

Aufgrund von Bauarbeiten in Müntz, vom 31. März bis voraussichtlich zum 21. April, kommt es zu einer Änderung im Busverkehr. Die Buslinien 287 und 511 der DB Rheinlandbus können im genannten Zeitraum die Haltestellen „Müntz Bürgerhaus“ und „Müntz Kloster" nicht bedienen. Die Ersatzhaltestellen befinden sich auf der Lindenstraße.

Ab Donnerstag, 16. März 2017 wird die Haltestelle Bahnübergang dauerhaft vor das Rathaus verlegt.

weitere Meldungen

Förderprojekte in der Region

Der AVV beteiligt sich gemeinsam mit weiteren Projektpartnern an diversen Förderprojekten, die die Mobilität in der Region verbessern, sichern und ausbauen sollen. Im Folgenden finden Sie eine kurze Übersicht über die aktuellen Förderprojekte.

CIVITAS Logo

„DYN@MO“ im Rahmen von „CIVITAS“

Im Rahmen der „CIVITAS-Initiative“, einer Initiative zur Verbesserung des städtischen Verkehrs, gefördert durch Mittel der Europäischen Union, entstand das Projekt „DYN@MO – DYNamic Citizens for sustainable MObility“. Leadpartner ist die Stadt Aachen, die gemeinsam mit 27 lokalen Partnern aus weiteren drei europäischen Städten dieses Projekt koordiniert.

Insgesamt sieben Arbeitspakete umfasst „DYNA@MO“ in der Stadt und Region Aachen:

  • Entwicklung eines dynamischen regionalen Verkehrsentwicklungsplans („Dynamic Regional Sustainable Urban Transport Plan/SUMP“, Federführung: StädteRegion Aachen),
  • Förderung von E-Mobilitätsangeboten an drei Wohnstandorten der gewoge (Federführung: cambio GmbH),
  • Verkehrsanbindung und Mobilitätskonzept für den neuen RWTH Aachen Campus (Federführung: RWTH Aachen),
  • Integration umweltfreundlicher Fahrzeuge (Federführung: Stadt Aachen),
  • Erprobung elektrischer Busse bzw. Hybridbusse (Federführung: ASEAG),
  • Entwicklung von Informationstechnologiebasierten Mobilitätsdiensten und Entwicklung eines Geschäftsmodells für den Mobilitätsverbund (Federführung: AVV),
  • Entwicklung individueller Meldesysteme im ÖPNV unter Berücksichtigung von »User Generated Content« (Federführung: AVV).

Der AVV koordiniert die Arbeitspakete, die sich an der Schnittstelle zwischen Kunde und innovativen Mobilitätsdienstleistungen bewegen. Mit Hilfe moderner Technologien und unter Einsatz neuer Medien sollen bestehende wie neu entwickelte Dienste gebündelt werden. Dabei werden dynamische Informationen wie z. B. Echtzeitdaten im öffentlichen Verkehr, die Verfügbarkeit von Carsharing-Fahrzeugen oder das Vorhandensein aktueller Mitfahrangebote auf einer Informationsplattform integriert.

Weitere Infos: www.civitas-initiative.org

eMove Logo

eMove

Mit vielen Partnern der Region ist der AVV an „eMoVe“ beteiligt, einem Forschungsprojekt des Bundes im Rahmen der „Modellregion Rhein Ruhr – Phase 2“. Die RWTH Aachen –Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) – ist Leadpartner, daneben sind die Stadt Aachen, die cambio Mobilitätsservice GmbH & Co KG, die EcoLibro GmbH, die Fachhochschule Aachen (FB Gestaltung & Information und Communication Technology), Probst & Consorten Marketing-Beratung und die STAWAG Partner im Projekt.

»eMoVe« betrachtet die Einführung der Elektromobilität aus einer integrierenden Perspektive mit konkreten Umsetzungsoptionen in Städten und Regionen. In der Städteregion Aachen werden der Einsatz von 20 Elektrofahrzeugen und die Wirkung von vier neuen Mobilitätsstationen auf das Verkehrsverhalten von Probanden untersucht. Ähnlich dem Projekt arbeitet der AVV an einer verkehrsmittelübergreifenden Integration von Elektro-Mobilitätsdienstleistungen, die das ÖPNV-Angebot, E-Car-Sharing-Angebote, Pedelec-Verleihsysteme u. a. berücksichtigt.

Im Unterschied zu »DYN@MO« liegt der Fokus von »eMoVe« auf Kooperationsmodellen mit Arbeitgebern. Es wird untersucht, ob die Einrichtung von Mobilitätsstationen an Arbeitgeberstandorten und die kombinierte Nutzung des Fahrzeugpools für dienstliche und private Fahrten eine Nachfrage erfährt und zu einem veränderten Mobilitätsverhalten beiträgt. Dabei steht die Analyse von Nutzerbedürfnissen und die Zahlungsbereitschaft im Vordergrund. Im Weiteren werden tarifliche Lösungen im Sinne einer multimodalen Weiterentwicklung des Job-Tickets erarbeitet und im Rahmen eines Pilotbetriebes erprobt und evaluiert.

Weitere Infos: www.emobil-aachen.de

Citizens‘ Rail Logo

Citizens‘ Rail

Es müssen nicht immer 300 km/h sein: Partner aus den Niederlanden, Frankreich und England arbeiten gemeinsam mit der Stadt Aachen und dem AVV im Rahmen des 2012 bewilligten EU-Interreg-IVBProjekts „Citizens' Rail“ an Verbesserungen der regionalen Bahnnetze, der sogenannten Slow-Speed-Bahnnetze. Ziel des Projekts ist es, kleinere Bahnhöfe sowie deren »Slow-Speed-Verbindungen« aufzuwerten.

Gefördert werden Maßnahmen, die zeigen, wie eine Stärkung des regionalen Bahnverkehrs – unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte – zu einer nachhaltigen Raumentwicklung beitragen kann. Zu diesem Zweck sind u. a. im Aachener Stadtgebiet die Haltepunkte Eilendorf, Aachen-West und der geplante Haltepunkt Richterich sowie weitere Haltepunkte in der Parkstad Limburg für die Studie ausgewählt worden.

Im Rahmen des Projekts wird angestrebt, das vorhandene Fahrgastpotenzial im Umfeld kleinerer Bahnhöfe besser auszuschöpfen sowie die bestehenden Bahnverbindungen besser zu vermarkten. Durch die Einbeziehung von Bürgerinitiativen und die Umsetzung gezielter Marketingmaßnahmen soll die Nachfrage gesteigert werden und somit der sozioökonomische Wert dieser öffentlichen Orte erhöht werden.

Hierzu arbeitet die RWTH Aachen besondere Evaluationsansätze aus. Die Erkenntnisse und Ergebnisse, die unter anderem in Aachen erzielt werden, sollen anschließend auf andere Regionen in Europa, die vergleichbare Ausgangslagen und Anforderungen aufweisen, übertragen werden.

Das Projekt „Citizens‘ Rail“ wird über das Interreg-IVB Northwest Europe (NWE)-Programm gefördert. Das Programm wurde von der Europäischen Union gestartet, um die transnationale Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten in den Themenfeldern Innovation, Umwelt, Erreichbarkeit und Nachhaltiger Stadtentwicklung zu verbessern. Leadpartner des Projekts ist die University of Plymouth.

Weitere Infos: www.citizensrail.org

RoCK Logo

RoCK – Regions of Connected Knowledge

Die elf Partner, darunter Städte, Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Frankreich und England arbeiten gemeinsam im EU-Interreg-Projekt „RoCK“ zusammen, um die Mobilität und den technologischen Austausch zwischen ihren Wissens-Regionen – durch die Schaffung von direkten, schnellen und grenzüberschreitenden Bahnverbindungen - zu verbessern.

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der Hochgeschwindigkeitsbahnhöfe ist es erforderlich, die Schnittstelle zwischen dem Hochgeschwindigkeitsverkehr und dem Zubringerverkehr aus den verschiedenen Regionen zu optimieren. Doch derzeit ist die Situation für die Bahnkunden noch unbefriedigend: Warum ist der Hochgeschwindigkeitsverkehr vielfach nicht gut mit dem Regionalverkehr vernetzt? Kann ich mit meiner Fahrkarte von Köln nach Paris an meinem Start- und Zielort den Regionalverkehr nutzen? Kann ich ein Anschlussticket vom Zug aus bequem per Handy erwerben? Fragen, die es zu lösen gilt. Die Partner im INTERREG-IVB-Projekt „RoCK“ haben sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen konkreter Projekte die für die Bahnkunden oftmals unbefriedigende Situation zu verbessern.

Zu den Projekten zählen u. a. die Schaffung der Voraussetzungen für

  • die IC-Verbindung Eindhoven – Heerlen – Aachen,
  • die IC-Verbindung Eindhoven – Venlo – Düsseldorf,
  • die Sneltram Maastricht – Hasselt und
  • die Verbindung Ashford – Calais – Lille (durch den Kanal-Tunnel).

Projektpartner im „RoCK“-Projekt sind die Stadt Aachen, der Aachener Verkehrsverbund, die Stadt Mönchengladbach, die Stadt Eindhoven (NL), die Parkstad Limburg (NL), die Stadt Maastricht (NL), die Stadt Venlo (NL), SEEDA – South East England Development Agency (GB), Reading Borough Council (GB), De Lijn (B) sowie die Région Nord-Pas de Calais (F). Die Projektleitung ist bei der Stadt Eindhoven angesiedelt.

Insgesamt wird das RoCK-Projekt bis 2015 mit 5,9 Millionen Euro von der EU gefördert. 1,8 Mio. Euro dieser Förderung erhalten die Partner in unserer Region (Stadt Aachen, AVV und Parkstad Limburg).

Weitere Infos: www.rock-project.eu