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Von Montag, 10. April 2017 bis Sonntag, 23. April 2017 kommt es aufgrund von Bauarbeiten zu Änderungen im Fahrplan der Linien RE 1 und RE 9.

Zwischen Aachen und Langerwehe ändern sich die Fahrzeiten.
Zwischen Langerwehe und Düren fallen die Züge aus und werden durch Busse ersetzt.

Den Baustellenfahrplan können Sie im PDF-Format herunterladen.

PDF downloaden

Ab Montag, 10. April 2017, 8:00 Uhr wird die Straße Pützberg gesperrt.

Anstelle der aufgehobenen Haltestelle Abzw. Bourheim Fahrtrichtung Eschweiler in der St. Mauri-Straße wird die gleichnamige Haltestelle der Linie 220 auf der Aachener Landstraße angefahren.

Ab Mittwoch den 22.03.17 Dienstbeginn bis 25.03.17 Betriebsende kann wegen Verlegung einer Fernwärmeleitungen die Holzapfelstraße Doveren nicht befahren werden
Benutzen Sie bitte als Ersatz die Haltestelle Provinzialstraße der Linie 402


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15.04.2011
· AVV

Mehr Fahrgäste im AVV unterwegs

Achtung: Nachricht stammt aus dem Archiv

Das Jahr 2010 knüpft wieder an die stetig wachsende Fahrgastentwicklung im ÖPNV der vergangenen Jahre an. Nachdem die Bilanz des Jahres 2009 noch von der Konjunkturkrise gekennzeichnet war, wurden im AVV im Jahr 2010 Zuwächse bei Fahrten und Einnahmen verzeichnet.

»Die Fahrgast- und Umsatzentwicklung belegt den Trend zu einer häufigeren Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Entscheidung für ein Verkehrsmittel ist pragmatischer und weniger ideologisch geprägt. Die Bedeutung des privaten PKW als Statussymbol sinkt, das kommt dem ÖPNV zugute«, bilanziert AVV-Geschäftsführer Hans Joachim Sistenich.

Dies lässt sich auch mit Zahlen untermauern: Rund 106 Mio. Fahrten wurden im Verbundraum 2010 mit Bus und Bahn unternommen, was einem Zuwachs von ca. 1,3 Mio. Fahrten (1,2 %) entspricht. Gleichzeitig stiegen die Tariferlöse der Verkehrsunternehmen auf 87,3 Mio. Euro – ein Umsatzplus von 2,5 % gegenüber 2009.

Mehr Abokunden im AVV

Immer mehr AVV-Fahrgäste nutzen die attraktiven Zeitfahrausweise und Abonnements. Betrachtet man Wochen- und Monatskarten für Erwachsene und Azubis sowie alle Abo-Fahrscheine (einschließlich Schülern, Studenten, Senioren und Job-Ticket-Inhaber), so hat sich deren Anteil am Erlös von 2009 auf 2010 um 2,4 % gesteigert. Insgesamt rund 82 Mio. Fahrten entfielen 2010 auf dieses Ticketsegment, dies ist ein Zuwachs von rund 750.000 Fahrten bzw. rund 1 % gegenüber 2009.

In der Kundenstatistik zeigt sich, dass bei Abokunden insbesondere die Anzahl der Job-Ticket-Inhaber hohe Zuwächse erfahren hat (rund 16 %). Und der Trend setzt sich fort: In 2011 konnten bisher weitere Arbeitgeber wie die RWTH und die Deutsche Telekom mit mehr als 5.000 Mitarbeitern hinzu gewonnen werden. Die Zahl der Job-Ticket–Inhaber stieg von 2008 bis Mitte 2011 um 150 % auf rund 13.000. Weitere Zuwächse werden prognostiziert, nicht zuletzt durch die weitere Differenzierung des Job-Ticket-Angebotes, welches nun auch kleineren Betrieben ab 15 Mitarbeitern offen steht.

Bei den Monatskarten im ABO für Erwachsene wird ein Rückgang um 4 % verzeichnet; diese Entwicklung ist möglicherweise dem Zuwachs beim Job-Ticket geschuldet.

Großer Beliebtheit erfreuen sich weiterhin das Aktiv-ABO bzw. das Aktiv-Duo für Senioren. Bei diesen Tickets sind Zuwächse von 2,2 % zu verzeichnen. Die Bedeutung der Senioren als Zielgruppe im öffentlichen Nahverkehr nimmt zu. Dies geht zum einen auf den steigenden Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung zurück. Zum anderen werden Senioren auch in hohem Alter immer mobiler und fahren länger mit dem eigenen PKW. Als Reaktion darauf wurde vor einigen Jahren das Aktiv-ABO für Senioren und in 2009 das Aktiv-Duo als Partnerkomponente eingeführt.

Parallel dazu intensivieren die Verkehrsunternehmen im AVV die Kommunikation mit Senioren. Die »Busschule für Senioren« oder Schulungen an Fahrkartenautomaten sollen Hemmschwellen abbauen und Senioren motivieren, auf Bus und Bahn umzusteigen. Maßnahmen im Bereich der Seniorenmobilität werden in der Stadt Aachen im sogenannten »Kompetenzteam Senioren« gebündelt.

Zuwachs im Bartarif

Im Vergleich zu 2009 wurden im vergangenen Jahr etwa 500.000 Fahrten (4,4 %) mehr mit Tickets des Bartarifs, also mit Einzel-Tickets, Mehrfahrten-Tickets, Tages- und Minigruppen-Tickets, durchgeführt. Die Entwicklung unterscheidet sich deutlich, je nach Ticketart.

Während die Tages- und Minigruppen-Tickets einen deutlichen Rückgang (-11 %) aufweisen, zeigen sich hohe Zuwächse bei Einzel-Tickets mit einem Plus von mehr als 9 %. Die deutliche Steigerung ist insbesondere auf die Einführung des City-XL-Tarifes zurück zu führen.

Eine Erklärung für die sinkende Nachfrage könnte in der angespannten Wirtschaftlage in 2010 liegen, die sich möglicherweise negativ auf die Freizeitmobilität ausgewirkt hat. Auch die Zuwächse bei den Job-Tickets und dem damit verbundenen Freizeitnutzen einschließlich der Mitnahmeregelung könnte sich negativ auf die Nachfrage nach Tages- und Minigruppen-Tickets ausgewirkt haben.

Insgesamt wurden im Bartarif rund 11 Mio. Fahrten (+ 4,4 %) durchgeführt. Dies entspricht einem Umsatzvolumen 2010 von über 27 Mio. Euro.

Demographische Entwicklung und Ausbildungsverkehr

Die Kennzahlen für den Ausbildungsverkehr sind im AVV in 2010 noch relativ stabil mit leicht sinkender Tendenz. Zeitfahrausweise für Auszubildende weisen im Vergleich zu 2009 ein Minus von 0,8 %, Schüler-Tickets ein Minus von 0,1 % – bezogen auf die Anzahl der Fahrten – auf. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren aufgrund sinkender Schülerzahlen weiter verstärken wird.

Trotzdem bleibt der Ausbildungsverkehr auch zukünftig für viele Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet ein wichtiges Marktsegment, insbesondere in den ländlich geprägten Bereichen des Verbundgebietes. Bezogen auf alle Kundengruppen haben Schüler-Tickets mit rund 37 Mio. Fahrten das höchste Volumen im Bereich der Ausbildungsverkehre.

Ausblick

Trotz der Risiken des demographischen Wandels wird eine positive Fahrgastentwicklung erwartet. Verschiedene tarifliche, strategische als auch kommunikative Maßnahmen sollen zu einer weiteren Fahrgaststeigerung beitragen. So werden die euregionalen Tarife weiterentwickelt, ebenso wird an einer Vereinfachung der verbundraumüberschreitenden Tarife in den VRS und den VRR gearbeitet.

Im Bereich der Kommunikation stehen die Senioren im Fokus, um neue Kundenpotenziale zu erschließen. Darüber hinaus wird sich der AVV strategisch neu ausrichten und über die ÖPNV-Dienstleistungen hinaus verstärkt auf eine Integration verschiedener Mobilitätsdienstleister hinwirken.

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