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Von Montag, 10. April 2017 bis Sonntag, 23. April 2017 kommt es aufgrund von Bauarbeiten zu Änderungen im Fahrplan der Linien RE 1 und RE 9.

Zwischen Aachen und Langerwehe ändern sich die Fahrzeiten.
Zwischen Langerwehe und Düren fallen die Züge aus und werden durch Busse ersetzt.

Den Baustellenfahrplan können Sie im PDF-Format herunterladen.

PDF downloaden

Ab Montag, 10. April 2017, 8:00 Uhr wird die Straße Pützberg gesperrt.

Anstelle der aufgehobenen Haltestelle Abzw. Bourheim Fahrtrichtung Eschweiler in der St. Mauri-Straße wird die gleichnamige Haltestelle der Linie 220 auf der Aachener Landstraße angefahren.
Aufgrund von Straßenbauarbeiten wird ab dem 29. März bis auf Weiteres die Stockemer Straße in Stolberg Breinig gesperrt. Die Buslinie 61 der DB Rheinlandbus muss daher eine Umleitungsstrecke fahren und kann die Haltestelle "Stockemer Straße" nicht bedienen. Fahrgäste die Haltestelle "Alt Breinig".



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20.06.2013
· AVV

Die Bürger sind gefragt: Am Samstag findet ein Workshop zur Mobilität statt

Achtung: Nachricht stammt aus dem Archiv

Seit mehr als 20 Jahren steigt die Zahl der Autos in Aachen um rund ein Prozent im Jahr. Im letzten Jahr sind knapp 1.500 Fahrzeuge zu den etwa 104.000 Pkw hinzugekommen. Was sollte eine Stadt wie Aachen unternehmen, um dieses Problem der Raumverknappung zu lösen?

Ist es realistisch, dass sich künftig mehr Bürger Autos teilen? Welche Möglichkeiten gibt es, um die Straßen sicherer zu gestalten? Wie könnte man die Fahrzeiten im Öffentlichen Personennahverkehr  verkürzen? Dies sind nur drei von vielen Themen, die bei der Bürgerwerkstatt am Samstag, 22. Juni, von 11 bis 17 Uhr am Elisenbrunnen angesprochen werden. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist herzlich eingeladen, die Ausstellung am Elisenbrunnen zu besuchen und tatkräftig am Entwurf eines »Verkehrsentwicklungsplanes« mitzuwirken. Dieser Plan gibt eine Leitlinie vor, in welche Richtung sich die Bewältigung von Mobilitäts- und Verkehrsproblemen künftig orientieren soll. Gefragt sind Anregungen und Ideen, wie man diese Herausforderungen der Zukunft angehen kann. Zukunft – damit ist in dieser ersten von zwei geplanten Bürgerwerkstätten der Zeitraum bis zum Jahr 2050 gemeint. »Natürlich kann niemand vorhersagen, was im Jahr 2050 ist. Aber ein solcher Verkehrsentwicklungsplan ist ein kontinuierlicher Prozess, der Veränderungen im Verhalten der Menschen berücksichtigt«, erläuterte Gisela Nacken, Planungs- und Umweltdezernentin der Stadt Aachen, heute auf einer Pressekonferenz. Beispielsweise habe sich der Stellenwert des Autos in den vergangenen Jahren verändert, es sei gerade bei jüngeren Leuten nicht mehr das einzig mögliche Fortbewegungsmittel, so Nacken.

»Während man heute wie selbstverständlich den Autoschlüssel in die Hand nimmt, um sich mit dem Pkw von A nach B fortzubewegen, könnte es in der Zukunft eine »Mobilitätskarte« sein, die es erlaubt, auf dem Weg verschiedene Verkehrsmittel zu nutzen«, ergänzte Dr. Armin Langweg, Koordinator für Verkehrsentwicklungsplanung im Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen. Ob diese Vision tatsächlich den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger trifft, soll am Samstag am Elisenbrunnen erfragt werden. Zu acht verschiedenen Themenbereichen können auf übersichtlichen Schautafeln Anmerkungen, Ideen und Diskussionsbeiträge zum jetzigen Zustand und zur »Vision 2050« von den Bürgern vorgenommen werden. Auch im Internet wird ein Fragebogen angeboten, der ebenfalls in den Verkehrsentwicklungsplan einfließt.

Die Bürgerwerkstatt ist auch Teil des europäischen Projektes »CIVITAS DYN@MO«, in dem die Stadt Aachen seit Ende letzten Jahres eine leitende Rolle einnimmt. Gemeinsam mit 27 Partnern auf lokaler und europäischer Ebene – die Städte Palma de Mallorca/ Spanien (401.000 Einwohner), Gdynia/ Polen (248.000 Einwohner) und Koprivnica/ Kroatien (34.000 Einwohner) sind ebenfalls beteiligt – werden im Rahmen dieser von der EU geförderten Initiative mehrere Projekte umgesetzt. In der StädteRegion werden über CIVITAS ähnliche Verkehrsentwicklungspläne für eine nachhaltige Mobilität erstellt, darüber hinaus  geht es um saubere Fahrzeuge und um die Nutzung der modernen Informationstechnologien, um zum Beispiel Fahrgastinformationssysteme zu entwickeln. »Die Stadt Aachen hat sich inzwischen beim Verkehrsentwicklungsplan in Europa einen guten Ruf erarbeitet«, so Dr. Georg Werdermann, Projektmanager des CIVITAS DYN@MO-Projektes. Der Austausch der Ergebnisse zwischen den europäischen Städten und der Dialog mit den Bürgern komme eine große Bedeutung zu.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.aachen.de/vep

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