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Von Montag, 10. April 2017 bis Sonntag, 23. April 2017 kommt es aufgrund von Bauarbeiten zu Änderungen im Fahrplan der Linien RE 1 und RE 9.

Zwischen Aachen und Langerwehe ändern sich die Fahrzeiten.
Zwischen Langerwehe und Düren fallen die Züge aus und werden durch Busse ersetzt.

Den Baustellenfahrplan können Sie im PDF-Format herunterladen.

PDF downloaden

Ab Montag, 10. April 2017, 8:00 Uhr wird die Straße Pützberg gesperrt.

Anstelle der aufgehobenen Haltestelle Abzw. Bourheim Fahrtrichtung Eschweiler in der St. Mauri-Straße wird die gleichnamige Haltestelle der Linie 220 auf der Aachener Landstraße angefahren.
Aufgrund von Straßenbauarbeiten wird ab dem 29. März bis auf Weiteres die Stockemer Straße in Stolberg Breinig gesperrt. Die Buslinie 61 der DB Rheinlandbus muss daher eine Umleitungsstrecke fahren und kann die Haltestelle "Stockemer Straße" nicht bedienen. Fahrgäste die Haltestelle "Alt Breinig".



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04.01.2012

Auf den Spuren des Papiers

Achtung: Nachricht stammt aus dem Archiv

Erfahren Sie die Geschichte des Papiers und der Medien - ganz einfach mit Bus und Bahn im AVV. Die Geschichte der Zeitung hängt mit der Geschichte des Papiers zusammen. Beides ist in unserer Region hautnah zu erleben.

In Aachen präsentiert sich seit letztem Sommer das Internationale Zeitungsmuseum (IZM) in neuem Gewand. Das modern gestaltete Museum in historischem Gemäuer zeigt interaktiv die Geschichte der Medien. Aber was wäre Zeitungs- und Pressegeschichte ohne Papier? Düren ist seit dem 16. Jahrhundert ein Zentrum der Papierindustrie und beherbergt ein Papiermuseum, welches bereits im letztem Jahr nach umfangreicher Modernisierung wiedereröffnet wurde. Beide Museen liegen zentral und sind gut mit Bus und Bahn erreichbar.

Kunst und Geschichte unter einem Dach

In Düren spielt die Papierherstellung seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle, sie ist von 1576 bis in die heutige Zeit ununterbrochen nachweisbar. Aufgrund des weichen Wassers siedelten sich zahlreiche Papiermülen und -fabriken – in der Hochphase waren es zwischenzeitlich 68 – entlang der Rur an. Bis in die 1970er Jahre galt Düren als die Stadt des Papiers in Deutschland, denn in der Region konzentrierten sich ebenfalls verschiedene Zulieferbetriebe für Filztuch, Siebtuch und Maschinen sowie Verarbeiter und Veredler von Papier.

Auch heute hat die Papierindustrie noch verschiedene Standorte in der Region. Die Industrie beteiligte sich auch finanziell an der Einrichtung des Papiermuseums in Düren. Das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum Düren zeigen in einem einzigartigen »dualen Museumskonzept« eine bemerkenswerte Sammlung von Kunst der Gegenwart und die Kulturgeschichte des Papiers in der Region sowie die historische Entwicklung der Papierproduktion und -verarbeitung unter einem Dach.

Das im Jahre 1905 errichtete Leopold-Hoesch-Museum wurde nach Leopold Hoesch (1820-1899), einem führenden Dürener Industriellen, benannt und von dessen Familie gestiftet. Nach vierjähriger Sanierungs- und Bauzeit wurde es im Juli 2010 wiedereröffnet. Aber nicht allein das Ausstellungsprogramm, auch die abwechslungsreichen Rahmenveranstaltungen sowie das vielfältige museumspädagogische Angebot bieten für Besucher jeden Alters ein attraktives und umfangreiches Programm rund um Kunst, Papier und Geschichte.

Leopold-Hoesch- & Papiermuseum Düren

Di.-So. 10-17 Uhr, Do. 10-19 Uhr

Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Gruppe 6 Euro (pro Person ab 10 Personen), Familien 8 Euro (2 Erwachsene plus Kinder); www.leopoldhoeschmuseum.de

Anreise: RE 1, RE 9, RB 20, RB 21 bzw. S 12 bis Düren Bahnhof, von dort verkehren die Buslinien 206, 209, 211, 216, 221, 225, 231, 236, 286 und SB 98 bis zur Haltestelle »Kaiserplatz«, von dort wenige Minuten Fußweg.

Internationales Zeitungsmuseum Aachen

Nach rund zweijähriger umfangreicher Umbauzeit hat das Internationale Zeitungsmuseum im Sommer 2011 wieder seine Pforten geöffnet. In einem imposanten Wohnhaus aus dem 15. Jahrhundert in der Aachener Altstadt und auf Basis einer einmaligen Sammlung historischer Zeitungen behandelt es entsprechend nicht nur die Geschichte, sondern auch die Bedeutung der Medien für unsere Zukunft.

Kernstück des neuen Museums ist die Dauerausstellung, die in zweijähriger Arbeit von einer Expertengruppe entwickelt wurde. Durch anschauliche multimediale Vermittlung werden hier Themen wie »Medien für die Masse«, »Vom Ereignis zur Nachricht« oder »Lüge und Wahrheit« zur Veranschaulichung von Medieneindrücken vielfältigster Art vorgestellt und reflektiert. Im Medialab wird der Blick auf die inneren Wirkungsweisen der Medienwelt gelenkt. In einem »Chaos-Ei« erlebt der Besucher, wie alle Medien gleichzeitig auf ihn einwirken. Neben Zeitungen und traditionellen Massenmedien wird der Wirkung von Internet und Web 2.0 nachgegangen.

Die seit dem 19. Jahrhundert systematisch aufgebaute Sammlung ist mit rund 200.000 Zeitungen aller Epochen und aller Kontinente weltweit einzigartig. Sie wird seit geraumer Zeit mit großem Engagement durch einen Förderverein betreut, aufbereitet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Aktuelle Wechselausstellungen sowie ein Shop und ein Café ergänzen das Angebot im neuen Internationalen Zeitungsmuseum.

Internationales Zeitungsmuseum Aachen

Di.-So. 10-18 Uhr

Erwachsene 5 Euro, Schüler & Studenten 3 Euro, Gruppen 3 Euro (pro Person ab 8 Personen), Familien 10 Euro; www.izm.de

Anreise: Von der Haltestelle »Elisenbrunnen« aus wenige Minuten Fußweg oder mit der Buslinie 4 bis zur Haltestelle »Judengasse«.

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